Shidoshi Wolfgang Ettig


Wolfgang Ettig (l.), Johnny Lindroth (m.) und Dr. Gerhard Schönberger (r.)


Wolfgang Ettig war in Deutschland der erste, der sich umfassend mit der japanischen Kampfkunst Ninjutsu befasste. Damals existierten nur sehr wenig Literatur und gänzlich unzureichende Informationen über Ninjutsu. Wolfgang Ettig suchte zunächst Kontakt zu der damaligen von Stephen Hayes gegründeten «Shadows of Iga Society».

1983 reiste er in die Vereinigten Staaten von Amerika zu einem Ninja-Festival nach Ohio, auf dem er Charles Daniels kennen lernte. Wieder nach Deutschland zurückgekehrt, begann er Seminare für an Ninjutsu Interessierte abzuhalten.

1984 reiste er erneut in die USA und kehrte mit Charles Daniels nach Deutschland zurück. Hier trainierte er ungefähr für die Dauer eines halben Jahres zusammen mit Charles Daniels Ninjutsu.

Im Jahre 1984 eröffnete Wolfgang Ettig sein erstes Dojo. Im selben Jahr wurde die «Europäische Ninpo Organisation» gegründet. Er begann, Briefkontakte mit ausländischen Ninjutsutrainern – unter anderen mit Bo F. Munthe - aufzunehmen.

Wolfgang Ettig besuchte Lehrgänge mit Brian Mc Carthy, Doron Navon, Bud Malström und Thomas Franzen. Er war es auch, der Moshe Kastiel (damals Nidan) erstmals zu einem Lehrgang nach Deutschland einlud.

1987 entstand auf dem Tai Kai in England zum ersten Mal ein persönlicher Kontakt zu Bo F. Munthe und somit zum Bujinkan Dojo. Wolfgang Ettig erhielt von Bo F. Munthe seinen Shodan.

In den folgenden Jahren begann er, Seminare mit Bo F. Munthe in Deutschland abzuhalten und ihn mehrfach in Schweden zu besuchen.

1991 erklärte Wolfgang Ettig während eines Lehrgangs überraschend seinen Rücktritt und übertrug das Training seinen damaligen Schwarzgurten (Dr. Gerhard Schönberger, Eike Kujaw und Thomas Geppert). Fortan ging Wolfgang Ettig seiner eigenen Wege.

1994 erhielt er auf dem ersten von der I.N.A.G ausgerichteten Tai Kai in Deutschland den Godan. Ein Jahr später reiste er zum ersten Mal nach Japan.

Mittlerweile war Wolfgang Ettig mehrmals zu Trainingsaufenthalten bei Ishizuka Sensei in Japan. Er unterrichtet wieder in einem Dojo im hessischen Schmitten (Taunus) und erfreut uns in regelmäßigen Abständen sowohl mit neuen Publikationen als auch mit Neuauflagen bereits vergriffener Bücher.


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